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Aszendent, Planeten, Aspekte, Halbsummen, sensitive Punkte…


Wie ermittelt man den Aszendenten?

Wenn man zu einem bestimmten Zeitpunkt den Sternenhimmel betrachtet, dann befindet sich ein Teil der Tierkreiszeichen über dem Horizont, ein anderer Teil unsichtbar unter dem Horizont, manche Zeichen sind auf der östlichen und andere auf der westliche Himmelshälfte. Dadurch wird das Tierkreiszeichenband am Sternhimmel in vier Abschnitte, astrologisch auch ‘Quadranten’ genannt, geteilt: östlich unter dem Horizont, westlich unter dem Horizont, westlich über dem Horizont und östlich über dem Horizont. Die Quadranten werden noch weiter in jeweils drei Häuser (manchmal auch Felder genannt) unterteilt.

Der erste Quadrant mit Haus 1, 2 und 3 befindet sich östlich und unter dem Horizont des jeweiligen Standortes. Das erste Haus spielt hierbei astrologisch eine wichtige Rolle, denn es gibt das Zeichen wieder, welches am Osthorizont gerade aufsteigt.

Dazu sagt man auch Aszendent. Der zweite Quadrant mit Haus 4 (IC), 5 und 6 ist auch unter dem Horizont, deutet aber auf die Tierkreiszeichen, welche vor kurzem am Westhorizont untergingen. Der dritte Quadrant mit Haus 7 (DC), 8 und 9 befindet sich am Westhimmel über dem Horizont und der vierte Quadrant mit Haus 10, 11 und 12 ist ebenso über dem Horizont, aber am Osthimmel.

Haus 10 ist wiederum sehr wichtig, weil es die ‘Himmelsmitte’, d.h. den höchsten südlichen Punkt der Ekliptik wiedergibt. Haus 10 wird auch MC genannt.


Reihenfolge Planeten, Häuser, Zeichen

Die ersten Auswertungen geben eine Übersicht der Reihenfolge von Planeten, Häusern und Zeichen in Bezug auf ihren Wert. Meist wird die Sonne der wichtigste ‘Planet’ sein und am Schluß Pluto und der Mondknoten stehen, dies muß aber nicht für jedes Kosmogramm zutreffen.

Von den Häusern sind diejenigen am wichtigsten, welche die stärksten Planetenbesetzungen haben, hinzu kommt, dass Aszendent und MC schon für sich genommen bedeutsam sind.

Auch die Zeichen erhalten durch die Anwesenheit von Planeten ihre Stärke. Meist wird das Sonnenzeichen an erster Stelle stehen. Es kann aber sein, dass die Sonne sich allein in einem Zeichen befindet, z.B. im Löwen, aber drei wichtige Planeten (z.B. Venus, Mars, Jupiter)

gemeinsam in einem anderen Zeichen (z.B. Jungfrau).

Damit ist dann dieses Tierkreiszeichen für das Individuum bedeutsamer geworden als das Sonnenzeichen.

Der ASTROMASTER, mein Lieblings-Astrologie-Programm,  zeigt mir eine grafische Darstellung, die das Ermitteln der astrologischen Schwerpunkte erleichtert.

Die Aspekte

Wenn wir einmal bildhaft eine Kosmogramm-Zeichnung als Bühnenbild-Darstellung sehen wollen, so sind die Aspekte eben die „Tonarten“, in denen die „Schauspieler“ = Planeten und Häuser-Spitzen – miteinander reden.

Wenn man von der Erde aus zwei Planeten beobachtet, dann stehen diese im allgemeinen in verschiedener Richtung – so wie zwei Zeiger  einer Uhr – und bilden einen Winkel (= Aspekt) miteinander.

Astrologisch nennt man dies einen Aspekt. Es sind insbesondere die „Standard-Winkel“ von 0, 60, 90, 120 und 180 Grad wichtig, welche Konjunktion, Sextil, Quadrat, Trigon und Opposition genannt werden.

Astrologisch kann man durch eine einfache Berechnung des Abstandes z.B. ermitteln, dass Venus und Jupiter zueinander im Trigon, d.h. rund 120 Grad Winkelabstand stehen.

Ein solcher Aspekt kann natürlich mit wichtigen oder weniger wichtigen Partnern erfolgen und mehr oder weniger genau sein.

Auch dadurch ergibt sich eine individuelle Wertigkeit der Aspekte eines Kosmogramms. Je größer der Wert eines Aspektes, umso größer seine Wichtigkeit. Dies spiegelt sich in der Tabelle wieder.

Allerdings: Es gibt keine unaspektierten Planeten. Je nach Gegenstand der Forschung, je nach Ziel der Beratung ist jeder Aspekt eine Betrachtung wert!


Die Halbsummen

Bei manchen der fast 300 astrologischen Schulen werden nicht nur die Planetenorte und deren Aspektpunkte als wichtig betrachtet, sondern auch die sogenannten Halbsummen zwischen Planeten. Diese sind die exakten Mitten zwischen zwei Planeten auf dem Tierkreiszeichenring,

z.B. sind die Halbsummen von 3*10’ Löwe und 25*20’Löwe die Punkte 14*15’ Löwe und 14*15’ Wassermann, wobei der letztere der Gegenpunkt vom ersteren ist. Der nähere Punkt zu den zwei Planeten wird als die wichtigere Halbsumme betrachtet.

Aus der Liste der Halbsummen können Sie den näheren Halbsummenpunkt zwischen zwei Planeten entnehmen, wobei die Angabe aus Platzgründen ohne Angabe des Tierkreiszeichens erfolgt. Den Beginn der Tierkreiszeichen auf der Ekliptik können Sie aus der darauf folgenden Übersicht ersehen.

Sensitive Punkte

Auf Wunsch erstellt der AstrologIn zur Auswertung eine Liste der sensitiven Punkte eines Kosmogramms. Damit sind die Häuserspitzen, die Planetenorte, deren Aspektpunkte sowie die beiden Halbsummen zwischen zwei Planeten gemeint. Die Astrologie kennt aber auch rechnerisch ermittelte „sensitive“ Punkte, den Glückspunkt, den Substanzpunkt usw. Das sind m. E. „Ballungspunkte“ in der Kraftfeld-Theorie der Astrologie.


 

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