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Nov
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Astrologie war die Königin der Wissenschaften

Die Astrologie wurde einstmals als die Königin der Wissenschaften bezeichnet und an allen öffentlichen Universitäten gelehrt. Sie war tausend Jahre lang, mit Recht wie ich meine, die Wissenschaft Nummer eins.

Astrologen arbeiten damals wie heute nach Bibelregeln und nach den Regeln des Ptolemäus. Die formalistische Erstarrung der Astrologie und der Siegeszug der empirischen Naturwissenschaften haben sie so gut wie von der Bildfläche verschwinden lassen. Die revidierte Astrologie unseres Jahrhunderts, durch Thomas Ring und andere wie Ebertin etc. von Krawall-Schlüsselworten befreit, die Astromedizin, die Astropsychologie der Mediziner und Heilpraktiker wurde akademisch nicht beachtet, d. h. nicht gewürdigt.

Lange Zeit war es sogar so: Wer unter Akademikern eingestand, er räume der Astrologie einen gewissen Wahrheits- oder Weisheitsgehalt ein, diskreditierte sich in der wissenschaftlichen Welt derart, dass ihm kaum eine Chance blieb, weiter wissenschaftlich tätig zu sein. Dabei zeigen statistische Umfragen, dass mehr als die Hälfte der Menschen bereit sind, an die Hilfe der Astrologie bei der Erkenntnis der Welt zu glauben. Der Tierkreis, ein Königsweg, ist und bleibt ein erstaunlich gutes Denkmodell für Psyche, Medizin, Welt und Kosmos, Quantenphysik und Chaosforschung schlechthin. Das allein wäre Grund genug, ja sogar eine Verpflichtung, die Rolle der Astrologie eindeutig und allgemein verständlich zu klären.

Das Gegenteil blieb aber leider lange Tatsache.

Es war wieder einmal ein Außenseiter, dem der ungeklärte Zustand unerträglich war und der wissenschaftlich exakt die Rolle der Astrologie zu klären versuchte. Michel Gauquelin untersuchte über 6.000 prominente Personen und später Zehntausende und mehr … Gauquelin war schlau und ehrlich genug, um die von ihm angewendete Untersuchungs-Methode zuerst von bestens anerkannten Naturwissenschaftlern vor seinen Untersuchungen auf Vollständigkeit und Fehlerfreiheit untersuchen zu lassen. So konnte man ihm im nachhinein keine Unwissenschaftlichkeit oder fehlerhafte Methodik unterstellen. Das Ergebnis seiner Untersuchungen war verblüffend …

Die Astrologie verdankt Gauquelinder übrigens kein Astrologe war, Statistiken, die den Mars-Venus-Faktor, wie die Astrologen ihn verstehen, bestätigen.

Die Doktor-Arbeit „Kritische Astrologie“ von Dr. Niehenke, die Forschungen von Professor Seymour, USA, die Arbeiten von Landscheidt, die Aussage des Skeptiker-Verbandes USA, die Universitäten Kolumbiens, die Universitäten Zürich und Riga, nicht zuletzt Gunter Sachs Buch „Die Akte Astrologie“ (Nov.97 im GOLDMANN-Verlag) und die Allenbach-Studie (50 Jahre Groß-Feldversuch mit Bestätigung der Astrologie) im Anhang dieses Buches werden den Kritikern der Astrologie das Kritisieren schwer machen. Sie zeigen sämtlich das, was Kritiker angeblich immer sehen wollten: Signifikante Ergebnisse Die Akademien müßten aufhorchen. Tun sie das?

Der Bibelcode und die Untersuchungen von Gauquelin, die erwähnten akademischen Bücher und auch das Gunter-Sachs-Buch haben eines gemeinsam: Sie beweisen mit naturwissenschaftlichen Mitteln eine Intelligenz oberhalb aller bisher denkbaren naturwissenschaftlichen Ansätze. Die Mathematik hat in beiden Fällen (Bibelcode und Astrologie) eindeutig verifizierbare Phänomene nachgewiesen, die mit den traditionellen Mitteln der Naturwissenschaft keinerlei Erklärung finden. Ganz offensichtlich muß das herrschende Weltverständnis dramatisch erweitert werden, und vor diesen Veränderungen, die einem Dammbruch ähneln würden, straucheln und zaudern bislang die Naturwissenschaftler.

In Universitätsbibliotheken kann man sich den Schriftverkehr abholen, den sich die Dekane von Deutschlands Universitäten geliefert haben, bevor sie den Computer-Aufwand (ca. 600.000,– €) für Dr. Niehenkes Arbeit genehmigt haben. Für mich war der Schriftverkehr interessanter als die Doktor-Arbeit selbst. Darin ist zu lesen, dass die Dekane den Wissenschaften nicht ganz trauen. In etlichen dieser Briefe ist zu lesen, dass bedauert wird, dass bei bestimmten Forschungen Astrologen nicht hinzugezogen wurden, da die Betrachtung des Tierkreises es erleichtert, gewisse Dinge wie Atomkernspaltung, Kunststoffe, Gentechnik etc. zu Ende zu denken.

Vierzehn Päpste waren Astrologen.

Melanchthon, der „Erfinder“ der abendländischen Universität, war Astrologe. 1997, im Melanchthon-Jahr, war in der Lutherstadt Wittenberg vom 15.10. – 15.12.97 eine Ausstellung „Melanchthon, Luther und die Astrologie“ zu sehen.

Wir haben ca. 14.000 Universitäten auf der Welt; keine hat einen Lehrstuhl für Vernunft, für das Rundum-Denken, wie es Melanchthon wohl gern gehabt hätte. Bestrebungen, wieder eine Universität einzurichten, die dem Begriff „Universitas“ gerecht wird, gibt es allerdings schon.

Ich hoffe, dass Denken und Nachdenken niemals unmodern wird.

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