26
Jun
14

Mondpausen

Die Mondpausen sind für unser Geschäfts- und Privatleben wichtig.

http://www.astrothek.de/astrologie/mond/mondpause/mondpause_aktuell_voc.php

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13
Nov
10

Astrologie war die Königin der Wissenschaften

Die Astrologie wurde einstmals als die Königin der Wissenschaften bezeichnet und an allen öffentlichen Universitäten gelehrt. Sie war tausend Jahre lang, mit Recht wie ich meine, die Wissenschaft Nummer eins.

Astrologen arbeiten damals wie heute nach Bibelregeln und nach den Regeln des Ptolemäus. Die formalistische Erstarrung der Astrologie und der Siegeszug der empirischen Naturwissenschaften haben sie so gut wie von der Bildfläche verschwinden lassen. Die revidierte Astrologie unseres Jahrhunderts, durch Thomas Ring und andere wie Ebertin etc. von Krawall-Schlüsselworten befreit, die Astromedizin, die Astropsychologie der Mediziner und Heilpraktiker wurde akademisch nicht beachtet, d. h. nicht gewürdigt.

Lange Zeit war es sogar so: Wer unter Akademikern eingestand, er räume der Astrologie einen gewissen Wahrheits- oder Weisheitsgehalt ein, diskreditierte sich in der wissenschaftlichen Welt derart, dass ihm kaum eine Chance blieb, weiter wissenschaftlich tätig zu sein. Dabei zeigen statistische Umfragen, dass mehr als die Hälfte der Menschen bereit sind, an die Hilfe der Astrologie bei der Erkenntnis der Welt zu glauben. Der Tierkreis, ein Königsweg, ist und bleibt ein erstaunlich gutes Denkmodell für Psyche, Medizin, Welt und Kosmos, Quantenphysik und Chaosforschung schlechthin. Das allein wäre Grund genug, ja sogar eine Verpflichtung, die Rolle der Astrologie eindeutig und allgemein verständlich zu klären.

Das Gegenteil blieb aber leider lange Tatsache.

Es war wieder einmal ein Außenseiter, dem der ungeklärte Zustand unerträglich war und der wissenschaftlich exakt die Rolle der Astrologie zu klären versuchte. Michel Gauquelin untersuchte über 6.000 prominente Personen und später Zehntausende und mehr … Gauquelin war schlau und ehrlich genug, um die von ihm angewendete Untersuchungs-Methode zuerst von bestens anerkannten Naturwissenschaftlern vor seinen Untersuchungen auf Vollständigkeit und Fehlerfreiheit untersuchen zu lassen. So konnte man ihm im nachhinein keine Unwissenschaftlichkeit oder fehlerhafte Methodik unterstellen. Das Ergebnis seiner Untersuchungen war verblüffend …

Die Astrologie verdankt Gauquelinder übrigens kein Astrologe war, Statistiken, die den Mars-Venus-Faktor, wie die Astrologen ihn verstehen, bestätigen.

Die Doktor-Arbeit „Kritische Astrologie“ von Dr. Niehenke, die Forschungen von Professor Seymour, USA, die Arbeiten von Landscheidt, die Aussage des Skeptiker-Verbandes USA, die Universitäten Kolumbiens, die Universitäten Zürich und Riga, nicht zuletzt Gunter Sachs Buch „Die Akte Astrologie“ (Nov.97 im GOLDMANN-Verlag) und die Allenbach-Studie (50 Jahre Groß-Feldversuch mit Bestätigung der Astrologie) im Anhang dieses Buches werden den Kritikern der Astrologie das Kritisieren schwer machen. Sie zeigen sämtlich das, was Kritiker angeblich immer sehen wollten: Signifikante Ergebnisse Die Akademien müßten aufhorchen. Tun sie das?

Der Bibelcode und die Untersuchungen von Gauquelin, die erwähnten akademischen Bücher und auch das Gunter-Sachs-Buch haben eines gemeinsam: Sie beweisen mit naturwissenschaftlichen Mitteln eine Intelligenz oberhalb aller bisher denkbaren naturwissenschaftlichen Ansätze. Die Mathematik hat in beiden Fällen (Bibelcode und Astrologie) eindeutig verifizierbare Phänomene nachgewiesen, die mit den traditionellen Mitteln der Naturwissenschaft keinerlei Erklärung finden. Ganz offensichtlich muß das herrschende Weltverständnis dramatisch erweitert werden, und vor diesen Veränderungen, die einem Dammbruch ähneln würden, straucheln und zaudern bislang die Naturwissenschaftler.

In Universitätsbibliotheken kann man sich den Schriftverkehr abholen, den sich die Dekane von Deutschlands Universitäten geliefert haben, bevor sie den Computer-Aufwand (ca. 600.000,– €) für Dr. Niehenkes Arbeit genehmigt haben. Für mich war der Schriftverkehr interessanter als die Doktor-Arbeit selbst. Darin ist zu lesen, dass die Dekane den Wissenschaften nicht ganz trauen. In etlichen dieser Briefe ist zu lesen, dass bedauert wird, dass bei bestimmten Forschungen Astrologen nicht hinzugezogen wurden, da die Betrachtung des Tierkreises es erleichtert, gewisse Dinge wie Atomkernspaltung, Kunststoffe, Gentechnik etc. zu Ende zu denken.

Vierzehn Päpste waren Astrologen.

Melanchthon, der „Erfinder“ der abendländischen Universität, war Astrologe. 1997, im Melanchthon-Jahr, war in der Lutherstadt Wittenberg vom 15.10. – 15.12.97 eine Ausstellung „Melanchthon, Luther und die Astrologie“ zu sehen.

Wir haben ca. 14.000 Universitäten auf der Welt; keine hat einen Lehrstuhl für Vernunft, für das Rundum-Denken, wie es Melanchthon wohl gern gehabt hätte. Bestrebungen, wieder eine Universität einzurichten, die dem Begriff „Universitas“ gerecht wird, gibt es allerdings schon.

Ich hoffe, dass Denken und Nachdenken niemals unmodern wird.

13
Nov
10

Kosmogramm-Deutung

K O S M O G R A M M  –  D E U T U N G

Die Deutung eines Kosmogramms geht schrittweise vor sich. Alle  gemachten Aussagen betreffen Sie persönlich, auch wenn teilweise  übereinstimmende Merkmale mit anderen Personen vorhanden sind.

Aus vielen hundert einzelnen Elementen werden die paar Dutzend Deutungsmerkmale herangezogen, welche für den KlientIn bedeutsam sind. Durch dieses Verfahren ist sichergestellt, dass es unzählige  Male mehr  Möglichkeiten an Deutungskombinationen gibt als überhaupt Menschen  auf dem Erdball leben.

Man braucht sich nur vorzustellen, dass die Menschheit auf „2“ = männlich und weiblich aufgebaut ist. Alle Sprachen der Welt bestehen im Grunde aus ca. 25 Buchstaben. Die Astrologie kennt 144 Sonne-Mond-Typen; von Aszendenten- und MC-Typen oder über die bereits erwähnten sensitiven Punkte wollen wir jetzt nicht reden, damit uns nicht der Kopf schwirrt.

Zuerst werden mehr allgemeingültige Aussagen über das Kosmogramm studiert wie z.B. dass sich ‘die meisten Planeten überm Horizont’ befinden (oder unterm Horizont). Schon dadurch ist eine wichtige Unterscheidung in der Typologie möglich, denn man kann daraus ersehen, ob ein Mensch mehr extravertiert oder mehr introvertiert ist.

Nach einer Benennung des wichtigsten Elementes Ihres Kosmogramms (Erde, Wasser, Feuer oder Luft) und welche Arten von Aspekten  überwiegen, werden die wichtigsten Tierkreiszeichen erfaßt, welche – wie schon erklärt – nicht mit dem Sonnenzeichen übereinstimmen    müssen.

Daran anschließend werden die ganz speziellen Aussagen ermittelt, indem der Häuserring durchlaufen wird. Die astrologischen Häuser stellen verschiedene Lebensbereiche dar, weswegen es z.B. einen großen Unterschied macht, ob der Planet Jupiter im 5. oder im 10. Haus steht.

Das erstere umfaßt z.B. den Bereich der Vergnügungen und der „Spiele des Lebens“ und das zweite gibt die öffentliche Stellung, also meist den Beruf wieder. Für jedes Haus können wir erkennen, welches sein zugehöriges Tierkreiszeichen ist und dies auch ggf. nachschlagen.

Ebenso wird aufgeführt, ob sich ein bestimmter Planet in diesem Haus und damit dem zugehörigen Zeichen befindet und welche Aspekte dieser Planet mit anderen Planeten bildet.

Von den Auswertungen, welche vorher erfolgten, kann man ersehen, wie bedeutsam bestimmte Elemente Ihres Kosmogramms sind. Wenn ein Planet besonders stark steht, dann müssen wir ihn auch besonders bei der Deutung beachten. Wir können der Auswertung auch die wichtigsten Aspekte im Kosmogramm entnehmen und diese dann wiederum in Bezug setzen zu einem bestimmten astrologischen Haus, d.h. zu einem Tätigkeitsgebiet des Menschen.

Wenn wir einen bestimmten Planeten in der Deutung suchen, dann schauen wir in der Auswertung nach, in welchem Haus er steht. Dorthin gehört auch seine Deutung. Wenn wir nach einem bestimmten Aspekt Ausschau halten, müssen wir herausfinden, wo sich die beiden beteiligten Planeten befinden. Der Aspekt sollte dem Haus-Bereich zugeordnet werden, das den allgemein wichtigeren Planeten enthält.

Die große Kunst der Kosmogramm-Deutung ergibt sich, wenn die  verschiedenen Elemente miteinander kombiniert werden. Z.B. die  astrologische Aussage ‘Venus in der Waage’, welche auf einen kurzen Nenner gebracht ‘Liebe zu Kunst und schönen Gegenständen’ bedeutet, kombiniert mit ‘2. Haus = Stier’, also der Veranlagung, Besitz aufzubauen.

Hier ist es wahrscheinlich, dass sich die Kunstliebe nicht auf Museumsbesuche beschränkt und als Besitz keine Aktien gesammelt werden, sondern eben Kunstgegenstände.

Ich möchte es Ihnen überlassen, selbst die Kunst der detaillierten  Kosmogramm-Deutung in die Hand zu nehmen: Ein Computer kann – wie  schnell er auch rechnen mag – auf dem Gebiet der umfassenden und  detaillierten Deutung nie so gut sein wie ein einfühlsamer versierter Astrologe.

Kombination, Erkenntnis, Intuition und Bewußtseinserweiterung, Lebensrat, Krisenberatung, Versöhnungsberatung sind Gebiete, die der Computer wohl trotz seiner ‘künstlichen Intelligenz’ nie so recht erfassen wird.

Zum anderen ist die Beschäftigung mit dem eigenen Kosmogramm eine besondere Quelle für Selbsterkenntnis, Menschenkenntnis und sogar für ein umfassendes Verstehen von unserem gesamten Kosmos.

‘Erkenne Dich selbst’ lautet die großartige Inschrift des Apollotempels in Delphi.

Freude, Liebe, Licht und Kraft wünscht Ihnen in diesem Sinne

Bernd Schiele

Bernd Schiele

Jan. 98

 

13
Nov
10

Aszendent, Planeten, Aspekte, Halbsummen, sensitive Punkte…


Wie ermittelt man den Aszendenten?

Wenn man zu einem bestimmten Zeitpunkt den Sternenhimmel betrachtet, dann befindet sich ein Teil der Tierkreiszeichen über dem Horizont, ein anderer Teil unsichtbar unter dem Horizont, manche Zeichen sind auf der östlichen und andere auf der westliche Himmelshälfte. Dadurch wird das Tierkreiszeichenband am Sternhimmel in vier Abschnitte, astrologisch auch ‘Quadranten’ genannt, geteilt: östlich unter dem Horizont, westlich unter dem Horizont, westlich über dem Horizont und östlich über dem Horizont. Die Quadranten werden noch weiter in jeweils drei Häuser (manchmal auch Felder genannt) unterteilt.

Der erste Quadrant mit Haus 1, 2 und 3 befindet sich östlich und unter dem Horizont des jeweiligen Standortes. Das erste Haus spielt hierbei astrologisch eine wichtige Rolle, denn es gibt das Zeichen wieder, welches am Osthorizont gerade aufsteigt.

Dazu sagt man auch Aszendent. Der zweite Quadrant mit Haus 4 (IC), 5 und 6 ist auch unter dem Horizont, deutet aber auf die Tierkreiszeichen, welche vor kurzem am Westhorizont untergingen. Der dritte Quadrant mit Haus 7 (DC), 8 und 9 befindet sich am Westhimmel über dem Horizont und der vierte Quadrant mit Haus 10, 11 und 12 ist ebenso über dem Horizont, aber am Osthimmel.

Haus 10 ist wiederum sehr wichtig, weil es die ‘Himmelsmitte’, d.h. den höchsten südlichen Punkt der Ekliptik wiedergibt. Haus 10 wird auch MC genannt.


Reihenfolge Planeten, Häuser, Zeichen

Die ersten Auswertungen geben eine Übersicht der Reihenfolge von Planeten, Häusern und Zeichen in Bezug auf ihren Wert. Meist wird die Sonne der wichtigste ‘Planet’ sein und am Schluß Pluto und der Mondknoten stehen, dies muß aber nicht für jedes Kosmogramm zutreffen.

Von den Häusern sind diejenigen am wichtigsten, welche die stärksten Planetenbesetzungen haben, hinzu kommt, dass Aszendent und MC schon für sich genommen bedeutsam sind.

Auch die Zeichen erhalten durch die Anwesenheit von Planeten ihre Stärke. Meist wird das Sonnenzeichen an erster Stelle stehen. Es kann aber sein, dass die Sonne sich allein in einem Zeichen befindet, z.B. im Löwen, aber drei wichtige Planeten (z.B. Venus, Mars, Jupiter)

gemeinsam in einem anderen Zeichen (z.B. Jungfrau).

Damit ist dann dieses Tierkreiszeichen für das Individuum bedeutsamer geworden als das Sonnenzeichen.

Der ASTROMASTER, mein Lieblings-Astrologie-Programm,  zeigt mir eine grafische Darstellung, die das Ermitteln der astrologischen Schwerpunkte erleichtert.

Die Aspekte

Wenn wir einmal bildhaft eine Kosmogramm-Zeichnung als Bühnenbild-Darstellung sehen wollen, so sind die Aspekte eben die „Tonarten“, in denen die „Schauspieler“ = Planeten und Häuser-Spitzen – miteinander reden.

Wenn man von der Erde aus zwei Planeten beobachtet, dann stehen diese im allgemeinen in verschiedener Richtung – so wie zwei Zeiger  einer Uhr – und bilden einen Winkel (= Aspekt) miteinander.

Astrologisch nennt man dies einen Aspekt. Es sind insbesondere die „Standard-Winkel“ von 0, 60, 90, 120 und 180 Grad wichtig, welche Konjunktion, Sextil, Quadrat, Trigon und Opposition genannt werden.

Astrologisch kann man durch eine einfache Berechnung des Abstandes z.B. ermitteln, dass Venus und Jupiter zueinander im Trigon, d.h. rund 120 Grad Winkelabstand stehen.

Ein solcher Aspekt kann natürlich mit wichtigen oder weniger wichtigen Partnern erfolgen und mehr oder weniger genau sein.

Auch dadurch ergibt sich eine individuelle Wertigkeit der Aspekte eines Kosmogramms. Je größer der Wert eines Aspektes, umso größer seine Wichtigkeit. Dies spiegelt sich in der Tabelle wieder.

Allerdings: Es gibt keine unaspektierten Planeten. Je nach Gegenstand der Forschung, je nach Ziel der Beratung ist jeder Aspekt eine Betrachtung wert!


Die Halbsummen

Bei manchen der fast 300 astrologischen Schulen werden nicht nur die Planetenorte und deren Aspektpunkte als wichtig betrachtet, sondern auch die sogenannten Halbsummen zwischen Planeten. Diese sind die exakten Mitten zwischen zwei Planeten auf dem Tierkreiszeichenring,

z.B. sind die Halbsummen von 3*10’ Löwe und 25*20’Löwe die Punkte 14*15’ Löwe und 14*15’ Wassermann, wobei der letztere der Gegenpunkt vom ersteren ist. Der nähere Punkt zu den zwei Planeten wird als die wichtigere Halbsumme betrachtet.

Aus der Liste der Halbsummen können Sie den näheren Halbsummenpunkt zwischen zwei Planeten entnehmen, wobei die Angabe aus Platzgründen ohne Angabe des Tierkreiszeichens erfolgt. Den Beginn der Tierkreiszeichen auf der Ekliptik können Sie aus der darauf folgenden Übersicht ersehen.

Sensitive Punkte

Auf Wunsch erstellt der AstrologIn zur Auswertung eine Liste der sensitiven Punkte eines Kosmogramms. Damit sind die Häuserspitzen, die Planetenorte, deren Aspektpunkte sowie die beiden Halbsummen zwischen zwei Planeten gemeint. Die Astrologie kennt aber auch rechnerisch ermittelte „sensitive“ Punkte, den Glückspunkt, den Substanzpunkt usw. Das sind m. E. „Ballungspunkte“ in der Kraftfeld-Theorie der Astrologie.


 

13
Nov
10

Die Auswertung des Kosmogrammes

DI E   K O S M O G R A M M   –  A U S W E R T U N G

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Um die Auswertung eines Kosmogramms zu verstehen, müssen wir die einzelnen Elemente davon betrachten:

Die Tierkreiszeichen

Die Sonne bewegt sich im Laufe eines Jahres durch die 12 Tierkreiszeichen Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fische und verweilt daher in jedem Zeichen rund einen Monat. Der gesamte Tierkreis hat – wie jeder Kreis – 360 Grad, also besteht ein einzelnes Zeichen aus 30 Grad.

Wenn man ein gezeichnetes Kosmogramm vor sich liegen hat, dann werden die Tierkreiszeichen entgegen dem Uhrzeiger durchlaufen, ebenso die jeweils 30 Grad eines Zeichens.

Astrologisch gesehen genügt es nicht, anzugeben, dass sich die Sonne zur Zeit der Geburt in einem bestimmten Tierkreiszeichen befindet, sondern eine genauere Angabe wie z.B. ‘Löwe 24 Grad’ ist nötig. Um eine Vorstellung von einem Grad zu bekommen, können wir uns vor Augen halten, dass die Vollmondscheibe einen halben Grad durchmißt. Somit sehen wir, dass eine Gradangabe allein noch sehr ungenau ist, zumal wenn Fernrohre in die Beobachtung mit einbezogen werden. Deshalb wird ein Grad ebenso wie eine Stunde in 60 (Bogen-) Minuten unterteilt. Die Angabe für die Sonne könnte dann lauten Löwe 24*15’ (* und ‘ bedeuten Grad und Minute).

Für die Sonne, den Mond und die Planeten werden im Kosmogramm genaue Positionen in den Tierkreiszeichen angegeben.

Der Häuserring

Als im 15. Jahrhundert die Welt sich vergrößerte, kamen Astrologen darauf, dass für ein korrektes Kosmogramm die Ortsqualität der Geburt zu berücksichtigen sei. Schließlich bemerkte man damals schon, dass Italiener Norditaliens größer werden als die Süditaliener. Seit dieser Zeit wird auf das Kosmogramm ein zweites gelegt, das den Aszendenten und andere Häuserspitzen zeigt.

Noch vor Bismarcks Regierungszeit wurde amtlich festgelegt, dass die Zeit der Geburt eines Menschen festzuhalten ist. Schon vor Freud und Schüssler wußten Ärzte, Psychologen und Heilpraktiker, dass der Mensch besser zu therapieren ist, wenn man den Aszendenten weiß.

 

12
Nov
10

Prognose = Deuten der Zeitqualität

Prognose ?   B e s s e r  : Deuten der   Z e i t  – Qualität!!!

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Schon immer haben sich die Menschen für eine Deutung Ihrer Zukunft, eine Prognose Ihres Schicksals interessiert. Seit Urzeiten wurde die Astrologie verwendet, um Aussagen über die zukünftigen Lebensumstände eines Menschen zu machen.

Die Ansichten, ob so etwas überhaupt möglich ist, gehen weit auseinander:

Ich z. B. bemühe mich die „Qualität der Zeit“ zu erkennen. Deterministen behaupten, dass alles – also auch der kleinste Schritt eines Menschen – festgelegt sei. Anhänger der absoluten Willensfreiheit sind der Meinung, dass der Mensch sich in jedem Augenblick neu und völlig unerwartet entscheiden kann.

In dieser Bandbreite schwankt auch die astrologische Meinung über Prognosen. Es gibt Astrologen, welche der Ansicht sind, dass alle Handlungen, Begegnungen und Ereignisse im Leben eines Menschen sich in seinem Kosmogramm wiederfinden. Meines Erachtens ist das eher die Ansicht von Menschen, die noch gedacht haben, dass die Welt eine Scheibe ist.

Andere Astrologen sehen fast keine Möglichkeit, die Zukunft eines Menschen durch ein Kosmogramm ‘festzunageln’. Daher bleibe ich beim Begriff „Zeitqualität“, d. h. Qualität der Zeit.

Vergleichen Sie unser „Schicksal“ mit den Karten eines Spiels! Beim  Beginn unseres jeweiligen ‘kosmischen Spiels’ (d.h. bei der Geburt)  haben wir bestimmte Karten erhalten, manche sind schon offengelegt,  manche noch verdeckt. Vielleicht läßt sich die Art und Weise wie  ‘unser Kartenspiel’ gemischt ist durch den philosophischen Gedanken  der Karmalehre erklären.

Durch die Wiederverkörperung der Seele schafft sich der Mensch seine eigenen Bedingungen für das nächste Leben. Ein Kosmogramm kann betrachtet werden als das Abbild des Karmas eines Menschen, als Abbild der Guthaben und Salden. „Sterne in uns …“ werden da gezeigt.

So wie wir im Verlauf eines Kartenspiels manche Karten besitzen, zu anderen aber keinen Zugang haben, so ist es auch in unserem   Leben:  Bestimmte Erfahrungen, Erlebnisse, Schicksalsschläge gehören zu  unserem Lebenslauf. Und ebenso wie wir durch geschicktes Spiel  ungünstige Situationen vermeiden oder zumindest oft verbessern  können, so gilt das Gleiche auch im Leben.

Durch geschicktes Handeln läßt sich mancher Schicksalsschlag vermeiden oder mildern und scheinbar widrige Umstände können wir noch zu unserem Vorteil verbessern. „Sterne um und in uns …“

Unser Lebensschiffchen ist auf dem See der Erfahrungen ‘kosmischen Kräften’ ausgesetzt – und dies steht insofern in den Sternen -, aber wir sind der Steuermann und wenn wir mutig und entschlossen steuern, erreichen wir unser gesetztes Lebensziel.

Deshalb das alte Sprichwort: Der Weise regiert seine Sterne !

In einem alten Astrologie-Lexikon ist dieses alte Denkmodell

beschrieben:

Der Weise betrachtet die Sterne und erkennt die Kraft Gottes.

Gott lenkt die Sterne.

Der Weise betet zu Gott.

Gott erhört die Gebete der Frommen.

Es lohnt sich, ein wenig darüber nachzudenken …!

 

12
Nov
10

Die Deutung

Zur Deutung eines Kosmogramms

Bei der Deutung eines Kosmogramms muß der  Berufsastrologe Schritt um Schritt immer weitere Feinheiten der Persönlichkeit herausfinden.

Die Persönlichkeit eines Menschen, sein Charakter, seine Fähigkeiten und seine körperliche Konstitution setzen sich aus vielen einzelnen Komponenten zusammen, wie z.B. Gedächtnis, logisches Denken, Intuition, Gefühlswelt, Aggressivität, Freundlichkeit, Kontaktbereitschaft, Ausdauer, Arbeitsleistung, Gesundheit seiner Organe, Anfälligkeit gegenüber Krankheiten, usw.

Viele Menschen tragen ‘zwei Seelen in ihrer Brust’, d.h. sie sind manchmal widersprüchlich in ihrem Denken oder Verhalten.

Sie brauchen deshalb nicht verwundert zu sein, wenn Teile der Kosmogramm-Deutung einander widersprechen. Dies ist deshalb so, weil verschiedene Lebensumstände betroffen sind.

Eine Person kann z.B. gleichzeitig sparsam in einer Richtung sein als auch großzügig in anderer Hinsicht. Ebenso haben auch die unterschiedlichsten Menschen immer noch Gemeinsamkeiten, welche sich dann auch in gleichen Aussagen im Kosmogramm widerspiegeln.

Niemals   kann ein „Computer-Kosmogramm“ allein  eine astrologische Stellungnahme ersetzen!

Jede schriftliche Darstellung ist und bleibt erklärungsbedürftig. Das Gespräch von Mensch zu Mensch bleibt unverzichtbar.

 




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